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Ich erinnere mich noch gut an ein Gespräch vor ein paar Jahren. Es war Hochsommer, 34 Grad, draußen die Stadt Schwaz im Ferienmodus – drinnen in meiner Kanzlei eine junge Unternehmerin, eine ganz fleißige Friseurin, mit glasigem Blick – und ihr sind nicht nur die Schweißperlen von der Stirn sondern auch die Tränen runtergelaufen.
Nicht wegen der Hitze im Büro – wir haben Klimaanlage – sondern, sie hatte gerade ihren ersten richtigen August-Bescheid in der Hand.
Nachzahlung, Vorauszahlung, Sozialversicherung. Drei Seiten – ein Schock.
„Ich hab doch so viel gearbeitet und immer alles richtig gemacht“, sagte sie. „Wieso fühlt es sich an, als würde mir grade der Boden unter den Füßen weggezogen? Und wie soll ich mir und meiner Familie jetzt den Urlaub leisten können?“
Gute Frage. Ehrliche Frage. Und leider keine Seltenheit.
Der August ist für viele Unternehmer:innen der stille Showdown – nein es ist ein richtiger Schock! Während andere auf Urlaub sind, taucht im Postfach der erste große finanzielle Reality-Check auf.
Besonders im dritten Jahr der Selbstständigkeit trifft es viele hart. Warum? Weil das Finanzamt erst jetzt mit voller Wucht zuschlägt. Im ersten Jahr bist du noch gnädig eingeschätzt, im zweiten baust du schon ganz gut Umsatz auf – und im dritten kommt der Rückspiegel: „Aha, Frau/Herr Unternehmer:in – da lief ja einiges so richtig gut! Dann musst du jetzt auch bitte so richtig an uns zahlen!“
Viele sind darauf nicht vorbereitet. Wieder die Frage: Warum? Weil ihnen keiner gesagt hat (oder vielleicht doch?), dass der August kommt. Und zwar immer!
Ich sag’s euch ganz ehrlich: Das ist nicht euer Fehler. Das ist unser Job – das ist unsere konsequente Aufgabe. Als Steuerberater:innen dürfen wir euch nicht einfach nur die Zahlen vorsetzen.
Wir müssen euch mitnehmen. Vorher. Früh genug. Und zwar so, dass ihr es auch checkt – ohne Paragrafen-Dschungel und Wirr Warr – ohne Angst vor allem!
Was hilft?
Ein ehrlicher Blick auf die eigene Entwicklung. Klare Rücklagen-Tipps. Regelmäßige persönliche Treffen und ein offenes Ohr.
Ich will keine Klient:innen, die im Sommer mit Herzrasen im Büro stehen. Ich will Unternehmer:innen, die wissen, was kommt – und darauf vorbereitet sind … und das sie vor allem wissen, dass sie Rücklagen bilden MÜSSEN. Das ist Unternehmertum und das ist ein wichtiges Learning, das wir in der Schule bis heute noch nicht vermittelt bekommen.
Die Wahrheit ist: Unternehmer:in-Sein fühlt sich nicht jeden Tag nach Freiheit an. Manchmal, nein öfter als manchmal, fühlt es sich nach richtig schwerer Last und Verantwortung an. Nach Rechnen. Nach Bauchweh. Aber genau da braucht’s jemanden, der sagt: „Du bist nicht falsch. Du bist genau richtig. Du brauchst nur einen verdammt guten Plan.“
Der August ist wie ein Gewitter über dem Achensee. Heftig, laut, aber absehbar – man sieht die Wolken über dem Karwendel schon vorher aufziehen. Und wer weiß, dass es gleich donnert, stellt sich nicht barfuß auf die Wiese oder springt noch schnell ins Schwimmbecken.
Wer mich und unser Team kennt, weiß: Wir sind keine Schönredner. Wir sind auch Schlechtwetter-Expert:innen mit einer guten Prognose. Aber wir sind vor allem auch eines, eure Begleiter, die euch guiden und die an auch glauben – die euch helfen, mit beiden Beinen auf festem Boden in der Selbständigkeit zu stehen. Auch – und gerade – im August.
Bei uns können alle Kund:innen auf Urlaub fliegen!
Warum?Weil sie es mit uns gemeinsam steuerlich VOR- und EINgeplant haben.
Und jetzt auf in die Sonne!
Euer Markus

